Workshop: Zielgerichtet Netzwerken in der Wissenschaft - ganz auf meine Art

Ohne persönliche Kontakte zu anderen Menschen verpasst man in einer zunehmend unübersichtlichen Welt oft die wichtigen Informationen. Man hört nicht von Jobangeboten, kennt niemanden, mit dem man eine Forschungskooperation eingehen könnte oder bekommt keine hilfreichen Tipps, wenn man einmal in der Klemme steckt. Außerdem kann man umgekehrt derlei Informationen nicht gewinnbrin-gend weitergeben. Je besser man aber vernetzt ist, desto mehr kann man nicht nur sich selbst, sondern auch die Gruppen, in denen man sich bewegt, voranbringen. In diesem Kurs wird Netzwerken damit nicht als Kungelei oder Vetternwirtschaft verstanden, sondern als eine auf Solidarität beruhende Kom-petenz, die in einer arbeitsteiligen, globalisierten Welt überaus wichtig ist – insbesondere auch in wissenschaftlichen Umfeldern.

Sie werden ermuntert, in diesem Workshop Ihre individuelle Art des Netzwerkens zu finden und zu vertiefen. Diese stets auf Basis ihrer eigenen Persönlichkeit und Ziele, denn es gibt nicht das eine richtige Vorgehen oder den einen besten Tipp. Dazu werden allgemeine Grundlagen vermittelt und es wird auf Besonderheiten des Netzwerkens in der Wissenschaft eingegangen. Es soll zudem darum gehen, welche Kontakte für wen sinnvoll scheinen und wie Kontakte aufgebaut und gepflegt werden können. In diesem Rahmen werden auch die Themen persönliche Gesprächsführung und Smalltalk sowie der Umgang mit Sozialen Netzwerken im Internet besprochen und geübt. All dies in einem von Einzel- und Gruppenarbeit geprägten Umfeld, das die Einzelnen nicht bloßstellt, sondern ihren Wünschen, Ergänzungen und Kritiken Raum gibt.

Lehr-/Lernziele:

• Sie wissen um die Wichtigkeit des Netzwerkens, haben Ihre Einstellung zum Thema reflektiert und einen individuellen Zugang gefunden.
• Sie kennen die Grundregeln erfolgreichen Netzwerkens und wissen, wie Sie diese im Rahmen Ihrer eigenen Persönlichkeit anwenden können und was sie vermeiden sollten.
• Sie haben für sie relevante wissenschaftsspezifische Netzwerkformen identifiziert und ihren Umgang damit reflektiert bzw. vorbereitet.
• Sie haben sich klargemacht, welche Ziele Sie durch Netzwerken erreichen wollen, welche Personen besonders gut in Ihr Netzwerk passen und wie sie diese integrieren können.
• Sie haben ihre Art zu kommunizieren analysiert und erfahren, wie Sie diese mit Blick aufs Netzwerken optimieren können (Stichworte Smalltalk und Aktives Zuhören).
• Sie haben sich darüber ausgetauscht, welche Situationen, Veranstaltungen und Internetseiten zum Netzwerken geeignet sind und wie man sich dort am besten verhält.

Sprache

  • Deutsch

Zielgruppe

  • Promovierende, Postdocs

Dozenten

  • Dr. Alexander Egeling

    Dr. Alexander Egeling

    Dr. Alexander Egeling ist freiberuflicher Trainer und Coach für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Er ist Inhaber des sächsischen Hochschuldidaktik-Zertifikats (nach dghd-Standard) und des UBC Certificate of Organizational Coaching (nach ICF-Standard), hat in Leipzig, Adelaide (Australien) und Freiberg BWL stu-diert sowie in Hamburg promoviert. Neben Abstechern in die Privatwirtschaft führten ihn berufliche Aufenthalte an die TU Freiberg sowie die UBC Vancouver (Kanada). Seine Angebote finden auf Deutsch und Englisch statt und er hat Erfahrung mit Teilnehmenden fast aller Fachbereiche an Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Mit seiner Familie lebt er in Berlin.

    Mehr über Dr. Alexander Egeling

buchbar ab 01.11.19

Datum

(Noch) kein fester Termin oder verschoben auf noch unbestimmt
Hinweise
23.-24.04.2020

Veranstaltungsort

Potsdam Graduate School
Bildungsforum, 4. Etage
Am Kanal 47

14467 Potsdam
Germany

Kontakt

Maja Starke-Liebe
Telefon +49 331 977-4569